Was ist eigentlich Gedankentausch?

In meinen Buch mit dem Titel „Gedankentausch“ schreibe ich darüber, was wir mit unseren Gedanken bei uns selbst bewirken können.
Mancher fragt sich vielleicht erst einmal, was denn „Gedankentausch“ überhaupt ist!
Das möchte ich heute einmal kurz erläutern:

Gedankentausch ist der Vorgang, bei dem man Gedanken, die unangenehme Gefühle bereiten, austauscht gegen Gedanken, die gute und angenehme Gefühle bereiten.

Es ist eine Form des sogenannten Reframings.

Reframing bedeutet soviel wie „Umdeutung“, und ist eine Denkmethode, die von Virginia Satir eingeführt wurde und aus der Systemischen Familientherapie stammt. Diese Methode wurde vom amerikanischen Psychiater und Psychotherapeut Milton Erickson spezifiziert und hat im Neurolinguistischen Programmieren (NLP) eine hohe Bedeutung.

Mit ihrer Hilfe kann man Situationen eine neue Bedeutung geben. Zum Beispiel kann man eine Situation, die üblicherweise Ärger oder Frust auslösen würde, durch Reframing mit Humor und Abstand betrachten und bewerten – sie verliert den belastenden Aspekt.

Zwei Beispiele:

Eine Frau äußert in einer Coachingsitzung: „Ich kann einfach nicht klar sagen, was mir wichtig ist.“ Eine Möglichkeit der Umdeutung durch ihr Gegenüber könnte hier sein: „Sie wollen möglicherweise Ihr Gegenüber nicht verletzen.“

Oder jemand, der kurz nach den ersten Frühlingstemperaturen die Winter- gegen Sommerreifen ausgetauscht hat und sich darüber ärgert, dass nochmal eisige Temperaturen angesagt wurden, könnte sich behelfen, indem er denkt oder sagt: „Super, dann können wir ja zweimal angrillen!“

Das kann Reframing sein!

Es erleichtert, gegebene Situationen so zu nehmen wie sie sind, nämlich in der Regel unveränderlich.
Aber wir können deren Bedeutung in unserem Denken verändern, indem wir uns fragen:
Was könnte diese Situation Gutes (Schönes, Lustiges, Angenehmes) für mich bereithalten?

Dies ist die zentrale Frage, die die Voraussetzung für einen gelungenen Gedankentausch ist.

Wenn Sie diese beantworten, sind Sie bereits auf der richtigen Spur, Gedankentausch für sich erfolgreich umzusetzen!

Gedankentausch ist also nicht nur eine Methode, sondern auch eine Lebenseinstellung.

Diese Lebenseinstellung ermöglicht es uns, das Leben im allgemeinen und im speziellen lockerer, humorvoller, gelassener, freier, positiver, kraftvoller und selbstbestimmter zu erleben.

Wenn Sie sich damit ein wenig eingehender beschäftigen mögen und Interesse an einer Leseprobe haben, dann klicken Sie hier: LESEPROBE , oder schauen Sie gern unter dem Menüpunkt „Buch Gedankentausch“ nach!
Viel Spaß dabei und viel Erfolg!

Fragen beantworte ich übrigens immer sehr gerne! Nutzen Sie dafür gerne mein Kontaktformular.

Herzlichst,

Barbara Hoffmann

2 Gedanken zu „Was ist eigentlich Gedankentausch?

  1. Gedankentausch – das ist ja soooooo ein langweiliger Buchtitel und außerdem gibt es zu dem Thema schon mindestens 5.657,8 Bücher …………
    Könnte so der erste Gedanke sein, den man hat – so ähnlich (wenn auch nicht ganz so krass) waren auch meine Gedanken bei der ersten Konfrontation mit dem Buch.
    ABER:

    1. Bin ich ein furchtbar wissensdurstiges Wesen und
    2. Interessiert mich das Thema generell – alles was psychologisch angehaucht ist finde ich unheimlich spannend und bisher konnte ich (zumindest in der Theorie) immer irgendwas für mich mitnehmen.
    ….außerdem fand ich den Bucheinband so klasse – einfach und total einprägsam. Eigentlich sagt der schon alles – dumme, komische, schlechte, mir nicht guttuende, negative Gedanken raus aus meinem Hirn und dafür neue, schöne, gute, positive Gedanken rein.
    Spätestens an der Stelle war dann mein ganzes Interesse doch geweckt, denn wer will sich nicht lieber gut fühlen und „gut“ denken?
    Also angefangen mit Lesen und spätestens nach 10 Seiten bemerkt, dass dieses Buch wundervoll verständlich geschrieben ist, für sich alleine schon den Anspruch erheben darf, neue, andere, positive Gedanken in meinem Hirn zu produzieren und zu hinterlassen UND gleichzeitig so herrlich einen Spiegel vorgehalten zu bekommen. Wir sind eben alle „nur Menschen“, viel zu oft gefangen im eigenen Gedankenkarussell von dem wir zwar deutlich spüren, dass es uns negativ beeinflusst – aber die vermeintliche Anstrengung, die Gedanken zu verändern und damit auch die Gefühle zu beeinflussen – DAS machen die Wenigsten von uns.
    Wer nach der Lektüre noch immer zu faul – oder sagen wir es positiver: zu bequem – ist, seine Gedanken, seine Sichtweise zu verändern, für den ist am Ende des Buches jede Menge „Futter“, bei welchen Gelegenheiten man negative Gedanken in positive Gedanken TAUSCHEN kann.
    Faszinierend !!!
    Ich kann nur so viel sagen: ich bin nach der Lektüre des Buches kein immer nur mit positiven Gedanken herumhüpfender Mensch geworden – ABER (und da sind wir wieder ganz oben im Text): ich bin mittlerweile absolut sensibilisiert darauf, zuerst eine andere, positivere Sicht der Dinge für mich zu finden, wenn ich merke, dass es mir nicht gut geht weil……..z.B. der Depp vor mir im Auto fährt wie ein Hamster auf Speed; meine Tochter zum 10.000-ten Mal trotz allem Reden mit den dreckigen Schuhen quer durch die Wohnung rennt, mein Chef mir heute viel zu viel abverlangen will oder, oder, oder…..

    Die Krönung des Ganzen war die Gelegenheit, die Autorin Barbara Hoffmann persönlich kennen lernen zu dürfen und bei einer Lesung aus dem Buch direkt und absolut herzlich und offen mit ihr darüber zu philosophieren, diskutieren, sich auszutauschen – Liebe Barbara, solltest du jemals noch ein Buch schreiben, dann komm bitte wieder in meine Nähe zu einer Lesung! …….ich werde da sein und freue mich schon jetzt auf einen erneuten, positiven Gedanken-aus-tausch!
    Von ganzem Herzen
    Steffi

    • Was für eine hammerschöne Rückmeldung, liebe Steffi, ganz ganz herzlichen Dank dafür. Das tut gut und bringt den Motor für die nächsten Ideen so richtig in Schwung! Herzliche Grüße und viele sonnige Gedanken von Barbara

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