Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wär’…

Bildquelle: fotolia.com/ lukow

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… wär’ ich längst schon Millionär! Kennen wir alle, diesen Spruch, oder? Meist folgt dann der Gedanke, dass wir uns mit den „wenn’s“ und „hätte’s“ nicht zu beschäftigen brauchen,  da die Realität nun mal anders aussieht. „Das Leben ist nun mal hart“ wird dann häufig entgegnet, oder „Es ist wie es ist!“, „Es wird einem nichts geschenkt!“ oder gar „Man muss immer um alles kämpfen.“
Nun, wer das glaubt, dem wird auch so geschehen! Frei nach Henry Ford: „Ob du denkst du kannst es oder ob du denkst du kannst es nicht, du wirst in jedem Fall recht behalten.“ Selbst Jesus soll gesagt haben „Euch geschehe nach Eurem Glauben.“ Suchen Sie sich aus, wen von beiden Sie sympathischer finden. Fest steht: Es stimmt. Außen wie innen. Was Sie an Glaubenssätzen und Überzeugungen in sich tragen, erleben Sie.

Ich erlebe immer wieder, dass Menschen die davon ausgehen dass sie so krank sind, dass sie nichts mehr „können“, auch die Resonanz dieses Glaubenssatzes in ihrem Leben erleben. Da kommt dann auch wirklich nicht mehr viel. Sie grenzen sich aus und denken sich klein. Dass sie selbst maßgeblich – auch mit Erkrankungen oder schwierigen Lebenssituationen, privat oder bei der Arbeit – an der Gestaltung ihres Lebens beteiligt sind, und dass diese Gestaltung im Kopf beginnt, wird gern vergessen. Da wird die Verantwortung für die missliche Lage gern dem Partner, den Eltern, den Vorgesetzten oder der jeweiligen Regierung zugeschrieben. Das Wörtchen „wenn“ ist nur noch ein müder Platzhalter für Möglichkeiten, die nur anderen offen stehen und nichts mehr mit der eigenen, auch mentalen Schaffenskraft zu tun haben. Klingt unbequem, das weiß ich. Aber es ist eben die mentale Komfortzone, in der wir uns befinden oder in die wir uns in schlechte Zeiten hineinflüchten. Nur führt diese recht selten in eine reelle Komfortzone.

Was auch immer Sie anstreben, was auch immer Sie erreichen wollen, nehmen Sie das Stoppschild aus Ihrem Kopf. Ihr Leben beginnt im Kopf, und wenn da ein Stoppschild drinsitzt, wird nichts mehr passieren, außer natürlich Stillstand. Wollen Sie das? Höre ich ein „Ja, aber…?“ Dann möchte ich einen weiteren Gedanken anfügen:

  • Wenn Sie sich trauen, sich wieder einmal mit guten Gedanken zu verbinden und neugierig zu träumen was das Leben für Sie bereit halten könnte….
  • Wenn Sie „werden wie die Kinder“ und das Leben ohne inneres Stoppschild , sondern mutig und voller Vertrauen bitten, gut zu Ihnen zu sein und Sie zu beschenken, weil Sie es verdient haben….
  • Wenn Sie sich auf die guten Dinge des Lebens konzentrieren, die es auch in Ihrem Leben gibt (Haben Sie ein Dach über dem Kopf? Haben Sie etwas zu essen? Gibt es Bereiche an und in Ihrem Körper die gesund sind?)…
  • Wenn Sie abends dankbar für die Dinge sind, die Ihnen das Leben an diesem Tag geschenkt hat,…

…. dann werden Sie zumindest reich im Geiste. Denn genau da beginnt die mentale Gesundheit. 

Nutzen Sie das Wörtchen „Wenn“ als Türöffner für all die Möglichkeiten im Leben. Für die Möglichkeiten, sich helfen zu lassen, für die Möglichkeiten der Veränderung, die jedem Menschen zur Verfügung stehen. Für die Möglichkeit, aus dem bildlichen Mauseloch einen bildlichen Durchbruch zu machen, der Ihnen den Schritt in einen anderen Raum ermöglicht.

Es gibt IMMER Möglichkeiten der Veränderung. Dass Sie sie vielleicht nicht SEHEN können, heißt nicht, dass keine vorhanden sind.
Aber ich unterstütze sehr gerne und bisher erfolgreich all diejenigen, die die Möglichkeiten wiederfinden wollen, um sie zu nutzen. Für ein berufliches Weiterkommen, für private Zufriedenheit und Ausgeglichenheit, für mentale und psychische Gesundheit. Und für mentalen Reichtum, wenn Sie so wollen.

Denn unser Leben beginnt im Kopf. Ihres auch.
Pflegen Sie das, was Sie da drin haben. Mit Coaching.
Und das „wenn“ wird zum JETZT!

Herzlich,

Barbara Hoffmann, Systemischer Coach (DVNLP)

2 Gedanken zu „Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wär’…

  1. Gut gebrüllt, Löwe oder anders: schön geschrieben, liebe Barbara!
    Obendrein weiß ich sehr genau, dass Du selbst lebst, was Du zu sagen hast. Und das mag ich sehr an Dir.

    Wenn ich Revue passieren lasse, welch tolle Pilgerfreundin Du bist..
    … bin ich wieder einmal sehr dankbar.

    HerzensReiche Schokoladengrüße ;-)

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